Roulette, das adelige Spiel um Geld und Glück

Roulette ist ein Glücksspiel, dem vor allem in Casinos nachgegangen wird, da das Roulette einen stationären Aufbau benötigt im Gegensatz zu Kartenspielen. Das Roulette ist ein Wettspiel, das sich vor allem deshalb großer Beliebtheit erfreut, weil der Vorteil des Hauses relativ gering ist und dadurch fast der gesamte Einsatz an die Spieler ausgeschüttet wird. Die Gewinnquoten stehen in einem nahezu identischen Verhältnis zu den Gewinnchancen.

Entstehungsgeschichte

Das Roulette kommt aus Frankreich. Deshalb ist das Vokabular des Roulettes auch aus dem Französischen übernommen. Berühmt geworden ist die Phrase „Rien ne va plus“, der Croupier sagt sie im Moment, wenn sich das Rad dreht, dann können keine weiteren Einsätze mehr getätigt werden, denn „Nichts geht mehr.“

Das Roulette entstand aus einem Mix von bestehenden Glückspielen. Von englischen Radspielen kam die Idee einer Trommel, von italienischen Kartenspielen nahm man die Setz-Prinzipien und von einem französischen Spiel den Namen „Roulette“ und das Biet-Brett.

Eine wesentlich spektakulärere Legende als diese profane Erklärung gibt es natürlich auch. Angeblich soll der Teufel hinter der Erfindung des Spiels stecken, denn zählt man alle Wett-Werte auf einem Tisch zusammen (die Zahlen von 0 bis 49), kommt man auf 666. Die Zahl des Teufels.

Der Ablauf des Spiels

Auf dem Biet-Brett sind verschiedene Möglichkeiten abgebildet, die für die Wetten stehen, die ein Spieler eingehen kann.Gewettet  bzw. gesetzt wird darauf, auf welchem Feld eine Kugel landet, die ein Croupier in ein sich drehendes Rad wirft.

Es ist möglich auf die Farbe zu wetten, die das Feld hat. Das ist die bekannteste Wette. Die Nummern-Felder im Roulette haben entweder eine rote Farbe oder eine schwarze. Nur die Zahl „Null“ hat keine Farbe, landet die Kugel also auf der Null, landen alle Farb-Einsätze bei der Bank. Setzt man auf eine Farbe und gewinnt, wird im Roulette der doppelte Einsatz ausgezahlt.

Neben dieser Farb-Wette, erlaubt das Roulette Beträge auf jede andere erdenkliche Weise zu setzen. Ein Spieler kann auf eine einzige Zahl setzen, auf eine Reihe von Zahlen oder auf eine Zeile, er kann auf ein Zahlendrittel setzen, er kann verschiedene Beiträge auf eine Vielzahl von Feldern verteilen – seinen Möglichkeiten sind im Roulette keine Grenzen gesetzt. Dabei hat jede Wette eine genau definierte Quote, die den Gewinnaussichten nahezu entspricht.

Die Beliebtheit des Roulette-Spiels

Roulette ist deshalb so beliebt, weil der Hausvorteil verschwindend gering ist. Bei anderen beliebten Glücksspielen, wie etwa dem Blackjack, hat die Bank durch Sonderregeln einen deutlich größeren Vorteil. Außerdem ist das Roulette durch seine Schilderung in Romanen und Filmen mit einem gewissen Image ausgestattet: Es ist ein Spiel für die Oberklasse und man verbindet einen mondänen Luxus damit.

Das Spiel steckt zudem voller Nervenkitzel, sind doch die Momente mit Spannung geladen, bis das Rad unter Rattern zum Stehen kommt, und wenn die Kugel sich noch einmal klackend ein neues Feld sucht.