Poker: Das Kartenspiel schlechthin

Poker ist heutzutage eines der beliebtesten Kartenspiele der Welt. Es wird häufig um Geld gespielt, daher zählt es in Deutschland zu den Glücksspielen. Zwei bis Zehn Spieler sitzen an einem Tisch und spielen mit den 52 Spielkarten.

Poker und seine Geschichte

Erstmals soll Poker um das Jahr 1830 gespielt worden sein. Aus den USA fand es schnell den Weg nach Europa. Damals gab es jedoch nur 20 Spielkarten und genau vier teilnehmende Spieler. Erst später, Mitte des 19. Jahrhunderts herum, waren die 52 Spielkarten der maßgebliche Standard. Seitdem wurden immer neue Varianten des Pokerspiels entwickelt. Die heute beliebteste, weil von den Casinos bevorzugte Variante vom Poker, ist Texas Hold’Em.

Spielablauf beim Poker

Zu einer Partie Poker nehmen zwei bis zehn Spieler an einem Tisch Platz. In Casinos gesellt sich dazu ein Dealer, der für das Ausgeben der Karten, sowie für die Verteilung des Gewinns verantwortlich ist. In privaten Runden übernimmt das immer der Spieler, bei dem der sogenannte Dealer-Button liegt, der reihum wandert. Der Button ist auch für das Setzen der Mindesteinsätze verantwortlich. Der Spieler nach dem Dealer setzt den Small Blind, der nächste Spieler den sogenannten Big Blind. In zeitlich fortgeschrittenen Spielen kommen zu den Blinds meist noch Antes hinzu. Diese müssen in der Regel alle Spieler setzen.

Nach der Abgabe der Mindesteinsätze gibt der Dealer Karten an die Spieler aus. Nun beginnt in den meisten Varianten vom Poker das erste Setzen. Die Spieler schätzen nun Ihre persönlichen Spielkarten ein und haben mehrere Möglichkeiten weiter vorzugehen. Man kann folden, wenn man seine Chancen den Pot zu gewinnen als zu gering ansieht. Man kann raisen, wenn man sich gute Chancen ausrechnet. Sollte man den geforderten Einsatz schon gesetzt haben, kann man checken und der nächste Spieler ist an der Reihe. Das weitere Vorgehen im Spiel unterscheidet sich nun stark, je nachdem welche Variante vom Poker man spielt. Der Dealer gibt weitere Karten aus. Das können Communitycards sein, aber auch weitere persönliche Karten. Danach folgt meist eine weitere Setzrunde.

Pokervarianten

Beim Texas Hold’Em erhalten alle Spieler zwei persönliche Karten. Dazu gibt es fünf offene Karten, die jeder Spieler benutzen kann, um eine gute Hand zu erzielen. Poker beinhaltet aber noch andere Varianten. Seven Card Stud beinhaltet keine sogenannten Gemeinschaftskarten. Jeder bekommt sieben persönliche Karten. Five Card Draw war lange Zeit die bekannteste Variante vom Poker. Um die einzelnen Varianten genauer beschreiben zu können, müssen Blind- und Setzstruktur genau festgelegt werden.