Schach

Schach ist ein auf der ganzen Welt verbreitetes Spiel. Der Name leitet sich ab vom persischen „Schah“ und bedeutet König. Entstanden in Indien brachten es die Araber im 9. Jahrhundert nach Europa. Es ist kein Glücksspiel, aber auch keine unergründliche Wissenschaft. Das eigene Können entscheidet über Sieg oder Niederlage.

Das Schachbrett ist quadratisch und mit 64 schwarzen und weißen Feldern versehen. Zwei Personen spielen mit jeweils 16 Figuren gegeneinander. Ziel des Spiels ist es, den König des Gegners matt zu setzen. Gelingt das keinem der Spieler, so endet das Spiel remis, also unentschieden.

Jedem Spieler stehen 16 Figuren in den Farben Schwarz oder Weiß zur Verfügung, mit denen er auf unterschiedliche Weise agieren kann. Das schwarz-weiße Brett besteht aus 64 Feldern, die sich aus acht waagrechten und acht senkrechten Reihen zusammensetzen. Auf diesen Feldern werden die Figuren platziert. In der jeweils zweiten Reihe stehen die Bauern. Dahinter befinden sich links- und rechtsaußen die Türme. Daneben folgen die beiden Springer und schließlich die Läufer. Die weiße Dame steht auf dem weißen und die schwarze Dame auf dem schwarzen Feld. Neben der Dame hat der König seinen Platz. Der Bauer kann nur ein Feld vorziehen. Es sei denn, er steht noch auf seinem angestammten Platz in der zweiten Reihe. Dann sind mit einem Zug auch zwei Felder erlaubt. Mit dem Turm darf man nur waagrecht oder senkrecht ziehen, allerdings so weit wie möglich. Der Springer springt im wahrsten Sinn des Wortes. Nämlich zwei Felder waagrecht oder senkrecht und dann ein Feld nach links oder rechts. Ausschließlich diagonale Züge sind dem Läufer erlaubt. Dafür aber, soweit er will. In jede beliebige Richtung darf man mit der Dame ziehen. Im Gegensatz zum König, der zwar in jede Richtung, aber immer nur ein Feld ziehen darf. Allerdings darf keine Figur über die eigenen oder eine Figur des Mitspielers springen. Das ist nur dem Springer erlaubt.

Eine der wenigen Regeln beim Schach lautet: Weiß beginnt immer. Vorher wird ausgelost, welcher Spieler mit den weißen Figuren spielt. Wer beim Spiel eine Figur berührt, der muss auch mit dieser Figur ziehen. Wer an der Reihe ist, kann nicht auf seinen Zug verzichten. Einmal aussetzen geht nicht. Wer mit einem Zug den König ins Schach stellt, muss das ankündigen und „Schach“ sagen. Somit wird der Gegenspieler auf die Gefahr hingewiesen. Er kann reagieren und eventuell verhindern, dass sein König matt gesetzt wird.